
Und wenn sie kommen um es zu Ende zu bringen, steht da schon Orlando, allein auf dem Feld, umgeben von den Leichen hundert erschlagener Männer. Der Regen prasselt unerbittlich, aber es gibt nicht genug Wasser im Himmel um seinen Zorn zu kühlen. Es ist nicht genug.
Es ist nie genug.
Sie kommen beritten, auf Greifen, Lindwürmern und geflügelten Pferden. Manche kommen zu Fuß, manche in Karren aus loderndem Gold. In ihren Händen führen sie gezähmte Blitze, sich windende Schlangen, Mantikor-Stacheln, Schwerter aus Glut und Schwefel und Feuer.
Orlando wartet, in seiner Hand ruht Durendal, kalt fühlt es sich an. Regen fliest in Strömen über seine Schneide.
Als sie sich auf ihn stürzen erbebt der Himmel, ein Sturm bricht los. Schrecklich ist ihr Anblick, im Licht eines Blitzes erstarrt sehen sie aus wie die Götter heidnischer Sagen.
Als es vorbei ist, als es zu Ende gebracht wurde, blickt Orlando auf. Er hält Durendal immer noch fest umschlossen, sein Zorn lichtet sich für einen Moment. Er blickt auf die gebrochenen Körper seiner Feinde, alter Freunde.
Er blickt auf sein Werk, das Werk des Mächtigen.
Und erschaudert.
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on Juni 18, 2009 at 12:56 and is filed under Eigene Projekte, Nicht kategorisiert.
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Juni 19, 2009 at 12:58
sehr episch! und orlando stellst du dir wie kinski vor?
Juni 22, 2009 at 11:01
schön schön kann ich da nur sagen